Der Förderverein Besucherbergwerk Grube Bindweide führt vom 14. bis 16. Juni 2019 eine Dreitagesfahrt durch, die auch Nichtmitgliedern offen steht. Ziel ist zunächst das Weltkulturerbe Völklinger Hütte und weiter werden besucht Europas Rosengarten in Zweibrücken und das Fashion-Outlet-Center Zweibrücken. Zum Programm gehören auch eine Stadtrundfahrt in Saarbrücken und ein Besuch in Mettlach mit einer Schiffstour zur berühmten Saarschleife.

Interessenten können nähere Auskünfte bei Konrad Schwan unter der Telefonnummer 02747 7814 oder über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhalten.
Der Förderverein des Besucherbergwerks Grube Bindweide veranstaltet auch in diesem Jahr wieder eine geführte Wanderung zum Tag des Geotops.

Am Sonntag, 16. September 2018 beginnt die Wanderung an der Kirche in Kausen. Der Geschäftsführer des Vereins, Konrad Schwan wird die Gruppe durch das Elbbachtal zwischen Dickendorf und Elkenroth führen. Hier wird er etwas zur "Hildburg", den "Drei dicken Steinen" und früherem Bergbau erzählen.

Die Wanderung ist knapp fünf Kilometer lang und wird etwa zwei Stunden dauern. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung ist nicht erforderlich. Am Ausgangs- und Endpunkt im Bereich der Kirche Kausen sind viele Parkplätze vorhanden.


Nach schwerer Krankheit ist am Freitag, 4. Januar 2018 Dieter Roth aus Steinebach verstorben. Er gehörte lange dem Förderverein Besucherbergwerk Grube Bindweide an und war auch über Jahre aktiv als Führer in der Grube.
Unser Bergwerk hatte er praktisch immer im Blick, denn er wohnte genau gegenüber und kommt von seinem Balkon das Geschehen genau beobachten, wenn er nicht selbst im Einsatz war. Trotz einer Erkrankung, die vor einigen Jahren auftrat, ließ Dieter Roth nie den Kopf hängen und nach Krankenhausaufenthalten rappelte er sich immer wieder auf, um Besucher sachkundig „unter Tage“ zu begleiten. Nachdem er im Winter 2016/2017 monatelang im Krankenhaus verbringen und schwerste Stunden durchmachen musste, kam er im Sommer 2017 wieder frohgemut ins Bergwerksteam zurück und hoffte, dass er die Krankheit überwunden habe. Leider war das nicht so. Bei einem Treffen im Herbst ließ er im Kreis der Kameradinnen und Kameraden erkennen, dass er sich genau überlegen wolle, ob er nochmals eine Behandlung möchte.
Am Barbaratag (4. Dezember), als traditionsgemäß der Bergmanns-Gottesdienst gefeiert wurde und die Aktiven sich anschließend zum gemütlichen Beisammensein trafen, fehlte Dieter Roth. Er hatte eine neue Diagnose erhalten und wusste, dass seine Lebenszeit nur noch begrenzt war. Die Kameradinnen und Kameraden haben ihn nicht vergessen und Kontakt mit ihm gehalten. Am wichtigsten war Dieter Roth jedoch, dass seine Familie um ihn war und sich um ihn kümmerte. So konnte er sich von dieser Welt verabschieden.

Alle im Förderverein, die Dieter Roth kannten, sind erschüttert und trauern mit seiner Familie. Er ist unvergessen und ihm wird ein ehrendes Andenken bewahrt bleiben. Wir grüßen Dieter Roth mit einem letzten „Glück Auf!“
Nach 25-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit im Besucherbergwerk „Grube Bindweide“ sagte Dieter Lochotzki (84/4. von links) aus Malberg jetzt aus gesundheitlichen Gründen “ade“. Namens des kompletten Grubenteams sowie des Fördervereins und der Verwaltung sprach Petra Stockschläder dem stets fröhlichen Team-Senior in Steinebach Dank und Anerkennung aus.
Lochotzki ist Bergmann mit Leib und Seele. Bevor er 1991 auf „Bindweide“ als Gästeführer begann, hatte ihn sein 40-jähriges Berufsleben im Steinkohlebergbau in Dinslaken bis zum Rang des Obersteigers geführt. Beim jüngsten „Glückauf“ an der Grubenschmiede trug Lochotzki im Kreis der Aktiven seinen Herzenswunsch vor, auf der guten, alten „Bindweide“ die reiche Tradition des Bergbaus wachzuhalten.
Als Trinkspruch zum Abschied fiel dem Team-Senior jener Vers ein, den er schon als Berglehrling zu Gehör bekam: „Gar rostig ist die Grubenschiene, wenn der Hund (Förderwagen) nicht drüber läuft. Gar frostig wird des Bergmanns Miene, wenn er ab und zu nicht säuft!“

Text u. Foto: Joachim Weger