„Glück auf!“ zur Saisoneröffnung des Besucherbergwerks der Grube Bindweide

Erster Beigeordneter Joachim Brenner und der altgediente Bergwerksführer Hans-Joachim Weger eröffneten am vergangenen Samstag die 35. Saison für Besucherführungen in der Grube Bindweide. Zu den ersten Untertageführungen waren schon viele Besucher gekommen – jung und alt und aus nah und fern. Alle Führungen am Eröffnungswochenende waren ausgebucht.

Neue Ausstellungsstücke: Blasebalg und Registrierkasse

Vor der ersten Einfahrt wurde im Beisein von Mitgliedern des Bergwerksteams, der ersten Besucher und des Geschäftsführers des Fördervereins der Grube Bindweide, Konrad Schwan, ein neues Ausstellungsstück in der Grubenschmiede präsentiert und in Betrieb genommen. Hier ist ab sofort ein restaurierter Blasebalg aus alten Zeiten zu sehen und zu spüren. Er ist voll funktionstüchtig und bläst beim Betätigen einen ordentlichen Luftzug durch eine Rohrleitung zur Erfrischung der Besucher.

Außerdem ist eine alte Registrierkasse im Besucherbergwerk zu sehen. Was es damit auf sich hat, wird noch besonders berichtet. Hier erfolgt in Kürze die offizielle Übergabe und Vorstellung.

Das Besucherbergwerk ist ab sofort wieder wie folgt geöffnet:

Die allgemeinen regelmäßigen Öffnungszeiten sind mittwochs und an Wochenenden (samstags und sonntags) und an Feiertagen jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr. Für Gruppen ab acht Personen können auch Termine außerhalb dieser Zeiten vereinbart werden.

Die Untertage-Führungen, die natürlich unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregelungen und der Maskenpflicht durchgeführt werden, finden mit höchstens bis zu zwölf Personen nach grundsätzlicher Anmeldepflicht und Kontaktdatenerfassung statt. Es besteht aber keine Corona-Testpflicht für den Besuch der Grube Bindweide. Eine Führung wird ca. eine gute Stunde dauern; außerdem können sich die Besucher die Ausstellung im Übertagebereich anschauen und an Samstagen an einer Schmiedevorführung teilnehmen.

Anmeldung Die Besucher müssen sich unbedingt vorher anmelden, damit eine geordnete Durchführung des Besucherbetriebs unter den zu beachtenden Bedingungen gewährleistet werden kann.

Zur Anmeldung:
Telefonisch: während der allgemeinen Dienststunden der Verwaltung: 02741/291-118 oder während der Öffnungszeiten des Bergwerks: 02747/7845.
Per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Anmeldung kann auch direkt am Empfang/Kasse des Besucherbergwerks während der angegebenen Öffnungszeiten erfolgen.


Joachim Brenner, Erster Beigeordneter, (links) freut sich dem Bergwerks- und Schmiedeteam über das neue Ausstellungsstück in der Grubenschmiede: ein restaurierter und voll funktionstüchtiger Blasebalg.
Foto: Hans-Joachim Weger

Der ersten Besucher der Saison 2021 freuen sich auf die Einfahrt in den Stollen des Besucherbergwerks: Glück auf!
Foto: Hans-Joachim Weger
Die Grubenbahn fährt wieder ein. Das Schmiedefeuer brennt und im Heilstollen finden Kurse und Therapien statt.

Ab diesem Wochenende öffnet sich wieder der Stollen in der Grube Bindweide für die Besucher. Das Bergwerksteam freut sich mit einem herzlichen „Glück auf!“ auf die Besucher, um ihnen die eindrucksvolle und abenteuerliche Untertagewelt zu zeigen sowie in der Grubenschmiede die alte Handwerkskunst des Schmiedens vorzuführen.

Zwei neue Ausstellungsstücke bereichern das Angebot des Besucherbergwerks:

• die Registrierkasse aus dem früheren Krupp´schen Konsum und
• ein großer Blasebalg in der Grubenschmiede, mit dem zu früheren Zeiten dem Schmiedefeuer Luft zugeführt wurde.

Beide Objekte wurden dem Besucherbergwerk geschenkt. Eine tolle Bereicherung.

Die allgemeinen regelmäßigen Öffnungszeiten sind dann wieder mittwochs und an Wochenenden (samstags und sonntags) und an Feiertagen jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr. Für Gruppen ab acht Personen können auch Termine außerhalb dieser Zeiten vereinbart werden.

Der Eintrittspreis für die Untertage-Führung beträgt 8,00 € für Erwachsene und 4,00 € für Kinder. Für Familien und bestimmte Personengruppen gibt es ermäßigte Eintrittspreise.

Die Untertage-Führungen, die natürlich unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregelungen und der Maskenpflicht durchgeführt werden, finden mit höchstens bis zu zwölf Personen nach grundsätzlicher Anmeldepflicht und Kontaktdatenerfassung statt. Es besteht aber keine Corona-Testpflicht für den Besuch der Grube Bindweide. Eine Führung wird ca. eine gute Stunde dauern; außerdem können sich die Besucher die Ausstellung im Übertagebereich anschauen und an Samstagen an einer Schmiedevorführung teilnehmen.

ANMELDUNG

Die Besucher müssen sich unbedingt vorher anmelden, damit eine geordnete Durchführung des Besucherbetriebs unter den zu beachtenden Bedingungen gewährleistet werden kann.

Zur Anmeldung:
Telefonisch: während der allgemeinen Dienststunden der Verwaltung: 02741/291-118 oder während der Öffnungszeiten des Bergwerks: 02747/7845. Per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die Anmeldung kann auch direkt am Empfang/Kasse des Besucherbergwerks während der angegebenen Öffnungszeiten erfolgen.
Die Schmuck- und Mineralienbörse des Fördervereins Grube Bindweide, die am 11. Oktober 2020 im Rathaus Gebhardshain stattfinden sollte, musste leider abgesagt werden.
Die durch die Corona-Pandemie bestehenden Auflagen können nicht erfüllt werden. Der Verein bedauert das und hofft, die 25. Börse im Jahr 2021 ausrichten zu können.

Die Jaguarfreunde Südwest aus der Südpfalz und Baden legten bei Ihrer Jubiläumstour einen Stopp beim Besucherbergwerk Grube Bindweide ein.



Wildkatzen gehören zwar seit eh und je zur Fauna des Westerwaldes, doch speziell der Jaguar ist in unseren Breiten eine eher seltene Gattung. Ganz anders am Samstag in Steinebach: Der Autoclub Jaguarfreunde Südwest legte anlässlich seines 15-jährigen Bestehens auf der Jubiläumstour durch den Westerwald einen ausgedehnten Boxenstopp am Besucherbergwerk Grube Bindweide ein. Mit einem frohen Glückauf begrüßte Peter Thönig vom Touristbüro der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain die gut 30 Gäste, die mit 18 Jaguar-Fahrzeugen der unterschiedlichsten Jahrgänge und Modelle unterwegs waren. Rund um die Tagesanlagen der Grube glänzten die edlen Karossen, deren Emblem, der springende Jaguar, starke Markeneigenschaften wie Geschwindigkeit, Geschmeidigkeit und Kraft symbolisieren soll. Peter Thönig hatte zusammen mit dem Cluborganisator Jürgen Schalla (Edenkoben) eine ansprechende Fahrtroute durch den Westerwald ausgearbeitet. Die allermeisten Teilnehmer waren jetzt erstmals im Land an Sieg und Wied zu Gast. Umso mehr lobten sie Land und Leute. Ausgehend vom dreitägigen Basislager in Weilburg ging es kreuz und quer zu den regionalen Sehenswürdigkeiten. „Von der Kunst des Töpferns über das Bierbrauen bis hin zu Landschaft und Bergbau spannt sich der weite und schöne Bogen“, hieß es begeistert im Fahrerpulk. Als Zeichen der Wertschätzung wurde in Steinebach sogar die grün-weiße Westerwaldfahne gehisst. Und vor der ratternden Einfahrt mit der Grubenbahn gab es am lodernden Schmiedefeuer eine kleine Lektion in Sachen alter Handwerkskunst. Über ein besonderes „Willkommen“ freute sich der älteste Fahrer, der zugleich das älteste Auto steuerte: Peter Reinold aus Heidelberg und sein schmucker Jaguar-Oldie sind beide Jahrgang 1939. Das seltene Vehikel gehört zu den ursprünglichen Sportmodellen des britischen Herstellers SS Cars Ltd unter der Bezeich-nung Jaguar. Hohe Leistung und Luxus sollten die Produkte vorrangig prägen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte sich im gesamten Werk der Firmenname Jaguar.

Text und Foto: Joachim Weger
“Ein frohes Glückauf zum verspäteten Saisonstart 2020“, hieß es am Samstag im Besucherbergwerk Grube Bindweide. Dies frohe Glückauf war allen Beteiligten deutlich anzusehen, denn jetzt endlich waren im Einklang mit den Corona-Schutzmaßnahmen die erste Grubenführung unter Tage und damit der eigentliche Start 2020 in echter Grubenluft möglich geworden. Die Eröffnungsgruppe kam diesmal aus Köln. Karin und Hans Joachim Hähner hatten anlässlich des 40. Hochzeitstags ihre zehnköpfige Familie zur zweitägigen Überraschungsfahrt in den Westerwald eingeladen. Das Ziel, die Hammermühle in Wahlrod, blieb bis zuletzt streng geheim. Von dort aus ging es ins Reich der Wäller Natur, und zwar über und unter Tage. Seitens des Bindweide-Teams begrüßten Geschäftsführer Konrad Schwan, die Gästeführer Leander Moll und Joachim Weger sowie Peter Thönig vom Touristbüro der Verwaltung die Kölner Eröffnungsgruppe. Am Amboss der Grubenschmiede hatte Arthur Gross ein eisernes Doppelherz für die Gäste geschmiedet. Gemäß altem Brauch ging der ersten Einfahrt ins Bergwerk eine kurze Besinnung am Stollentor voraus. Mit Blick auf Sankt Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute, rief das Bindweide-Team zum Gebet für den erkrankten Bürgermeister und Fördervereins-Vorsitzenden Bernd Brato auf. Mit dem verspäteten Saisonstart wird das Besucherjahr 2020 in die Geschichte der Bindweide eingehen, denn in all den Jahren zuvor, seit dem offiziellen Beginn 1987, dauerte die jeweilige Besuchersaison regulär von April bis Oktober.
Foto: Irene Weger